Philis-Welten

PHILIS NOSTALGISCHE REISEN

AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR EINZELREISENDE,  GRUPPENREISEN , DIENSTLEISTUNGEN UND VERANSTALTUNGEN

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Bestellung und Abwicklung von Leistungen der PHILIS-WELTEN e.U. – HCW Verkehrsbetriebe GmbH und kommen insbesondere zur Anwendung, wenn zusätzliche Leistungen (z.B. Transfers, Eintrittskarten, Verpflegung, etc.) im Rahmen eines sogenannten Pauschalangebotes, oder wenn Ausflugsfahrten in Sonderzügen, Sonderwagen oder Charterbussen der PHILIS-WELTEN e.U.  oder von dessen Beauftragten Unternehmen bestellt werden. Es besteht keine Betriebs- und Beförderungspflicht!

1. ABSCHLUSS DES VERTRAGES UND ZAHLUNG

Der Vertrag zwischen PHILIS-WELTEN e.U. (im Vertrag „Veranstalter“ genannt) und dem Besteller kommt erst durch die schriftliche Annahme in Papier- oder elektronischer Form durch den Veranstalter zustande. Die Zahlung des Gesamtbetrages wird nach Annahme der Bestellung fällig.

1.1. Änderung der Leistungen nach Vertragsabschluß

Wird nach Vertragsabschluß eine Änderung der vertraglich vereinbarten Leistung (Reisetermin, Reiseziel, Beförderungsart, Anzahl der Reiseteilnehmer) vom Besteller gewünscht und kann diese Änderung vom Veranstalter, ohne daß höhere Kosten anfallen, berücksichtigt werden, wird eine Gebühr zur Abdeckung des entstandenen Verwaltungsaufwandes in der Höhe von Euro 30,- pro Änderung verrechnet. Darüber hinaus gehende Kosten werden dem Besteller in voller Höhe in Rechnung gestellt.

2. GROSSVERANSTALTUNGEN, GEFÄHRLICHE PERSONEN

Der Veranstalter ist berechtigt, bei Bestellungen, die aus Anlaß von Großveranstaltungen aller Art (z.B. Fußballspiele, Eishockeyspiele, sonst. Sportveranstaltungen, Kulturveranstaltungen, Popkonzerte, Besuche hochgestellter Persönlichkeiten, Beförderungen in Form von Autoreisezügen, -udgl.) durchgeführt werden, sowie bei im Vorlauf bereits absehbarer Teilnahme gefährlicher oder anders, dem Sinne der Veranstaltung schadenden Personen, oder den von PHILIS-WELTEN e.U. bereitgestellten historischen Fahrzeugen und Equipment Schaden zugefügt werden könnte, Schad- und Klagloserklärungen oder Sicherheitsleistungen – etwa in Form von Bankgarantien – für Personen- und Sachschäden jeglicher Art vom Besteller zu verlangen. Die Höhe der Sicherheitsleistung wird vom Veranstalter festgelegt.  Nötigenfalls behält sich der Veranstalter vor, in diesem Falle, bei Auftreten o.g. Gefahrenzustände, die Veranstaltung ab Vertragsabschluß bis Datum der Veranstaltung oder im Zuge der Veranstaltung, diese sofort abzubrechen, und den vollen Rechnungsbetrag zuzüglich evtl. entstandener Schäden und/oder Zusatzkosten dem Besteller in Rechnung zu stellen.

Andere als in diesem Absatz genannten Praktiken bedürfen eigener schriftlicher Vereinbarung in Form von Zusatzvereinbarungen zum im Art. 1 genannten Vertrag.

3. RÜCKTRITT DES VERANSTALTERS VOM VERTRAG

Der Veranstalter wird von der Vertragserfüllung befreit und kann durch schriftliche Erklärung an den Besteller vom Vertrag zurücktreten, wenn

–    die Erbringung der vereinbarten Leistung durch ein von außen kommendes, unvorhergesehenes und mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbares Ereignis (wie z.B. staatliche Anordnung, Streiks, Krieg und kriegsähnliche Zustände, Epidemien, Naturkatastrophen, Unfälle, etc.) unmöglich wurde;

–    bei termingebundenen Großveranstaltungen der Termin der Großveranstaltung, der den Reisetermin bestimmt, abgeändert wird;

–    wenn der Besteller die vereinbarten Zahlungsbedingungen nicht einhält;

–    wenn andere an der vertraglich vereinbarten Gesamtleistung beteiligte Leistungsträger (z.B.: andere Bahnunternehmen, Busunternehmen, Dienstleister, etc.) die Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung aus welchem Grund auch immer verhindern.

Für die Fälle, in denen der Veranstalter vom Vertrag zurücktritt, erhält der Besteller von Reiseangeboten, die Möglichkeit auf ein anderes gleich- oder höherwertiges Angebot umzubuchen, so ferne dies dem gleichen Preis entspricht. Ist das nun neue Angebot, dem zurückgezogenen Angebot höherwertig, so hat der Besteller den Differenzbetrag auszugleichen. Ebenso gilt dies im umgekehrten Falle für den Veranstalter. Willigt der Besteller allerdings nicht auf diese Lösung seitens des Veranstalters ein, wird vom Veranstalter der bereits eingezahlte Betrag zurückerstattet

4. HAFTUNG

Die Haftung des Veranstalters aus dem Vertrag, inklusive sämtlicher Nebenleistungen, beschränkt sich, abgesehen von den zwingenden gesetzlichen Regelungen, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Insbesondere kann der Veranstalter für betriebsbedingte Änderungen der Leistungen, die den Besteller zum Rücktritt nach Pkt. 3.1.1. berechtigen, nicht herangezogen werden, wenn diese Änderungen auf höhere Gewalt oder leichte Fahrlässigkeit seitens des Veranstalters zurückzuführen sind.

5. PREISÄNDERUNGEN  

Diese Bestimmung gilt nicht für Verträge mit Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes.

Der Veranstalter behält sich vor, den mit der Bestellung bestätigten Gesamtbeförderungspreis zu erhöhen, sofern der Reisetermin mehr als 2 Monate nach dem Vertragsabschluß liegt und die Erhöhung nicht mehr als 10 % des Preises beträgt.

Bei Änderung des Preises um mehr als 10 % hat der Besteller ein Rücktrittsrecht nach Pkt. 3.1.1 (Rücktritt ohne Stornogebühr).

6. ANWENDBARES RECHT, GERICHTSSTAND

Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluß des UN Kaufrechts. Für allfällige Streitigkeiten aus oder über den Vertrag, inklusive sämtlicher vereinbarter Nebenleistungen, wird das sachlich zuständige Gericht in Güssing oder Wien vereinbart.