Philis-Welten

PHILIS NOSTALGISCHE REISEN

Widerrufsbelehrung

1. Rücktritt des Bestellers vom Vertrag

1.1. Rücktritt ohne Stornogebühr

Abgesehen von den gesetzlich eingeräumten Rücktrittsrechten kann der Besteller, ohne daß der Veranstalter gegen ihn Ansprüche hat, in folgenden, vor Beginn der Leistung eintretenden Fällen, zurücktreten

– Bei betriebsbedingt notwendiger Änderung der vereinbarten Leistung durch den Veranstalter, wenn diese Änderung für den Besteller nicht zumutbar, besonders weil sie nicht geringfügig ist; nicht geringfügig sind insbesondere Änderungen durch die der bedungene Zweck bzw. der Charakter der Reise, der vereinbarten Dienstleistung des Veranstalters oder jener der Veranstaltung selbst, vereitelt wird. Auf bei den Reiseangeboten angekündigten, sowie im Chartergeschäft schriftlich, dem Besteller zugesagten historischen Beförderungsmitteln, behält sich der Veranstalter vor, diese auch kurzfristig, bspw. bei Eintreten eines Ausfalles oder von Schäden, durch ein anderes, gleich- oder höherwertiges Beförderungsmittel zu ersetzen, wenn dies den Charatker der Reise oder des  Vertragsgegenstandes nicht oder nur geringfügig verändert.

Nicht als Änderung der Leistung gilt die betriebsbedingte Beförderung über alternative Bahnstrecken oder mit alternativen Beförderungsmitteln an das Reiseziel, sofern nicht eine bestimmte Streckenführung oder ein bestimmtes Beförderungsmittel ausdrücklich auf Wunsch des Kunden im Vertrag vereinbart wurde. Tritt dies im Falle eines im Vertrag vereinbarten historischen Beförderungsmittel dennoch ein, so gilt dessen Ersatz durch ein adäquates, gleich- oder höherwertiges Beförderungsmittel NICHT als Änderung der Leistung.  Ebenfalls nicht als Änderung der Leistung gilt die betriebsbedingte Verlängerung der Fahrzeit, wenn dadurch für den Kunden kein nachweisbarer Nachteil entstehen würde.

– Wenn eine Erhöhung des vereinbarten Reisepreises um mehr als 10 % eintritt. Bei einer aus betrieblichen Gründen notwendigen Änderung des Preises, durch die keine Änderung des Preises um mehr als 10 % eintritt, ist ein -Rücktritt vom Vertrag nur unter den Bedingungen von Pkt. 3.1.2. zulässig.
Diese Bestimmung gilt nicht für Verträge mit Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes.

Der Veranstalter ist verpflichtet, dem Besteller Änderungen unverzüglich in geeigneter Weise mitzuteilen und ihm nach Maßgabe des Einzelfalles, und unter Hinweis auf die Bedeutung seines Verhaltens, für die Wahrnehmung seines Rücktrittsrechtes eine ausreichende Frist zu setzen, andernfalls sein Schweigen eine Zustimmung zur Änderung bedeuten würde. Die Information des Veranstalters gilt als dem Besteller zugegangen, wenn sie an die vom Besteller zuletzt bekannt gegebene Zustelladresse gesendet wurde.

1.2. Rücktritt mit Stornogebühr

Die Stornogebühr steht in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung beim  Veranstalter.

Der Besteller ist berechtigt, in allen Fällen, die nicht unter 3.1.1. genannt sind, unter Entrichtung der folgenden Stornogebühren vom Vertrag zurückzutreten

–       bis 30. Tag vor Reiseantritt – kostenfrei

–       29–15 Tage vor Reiseantritt 60 %

–       14–5Tage vor Reiseantritt 80 %

–       ab 5 Tage vor Reiseantritt 100 %

davon abweichend gilt:

bei Bettkarten und Liegeplatzkarten, Sitzplatzreservierungen, Sonderliegewagen und Sonderschlafwagen gelten die Stornobedingungen gemäß den Tarifen des diese Beförderungsmittel betreibenden Unternehmens in der jeweils gültigen Fassung.  Opern-, Musical-, Festspiel- oder Theaterkarten oder sonstige Eintrittskarten zu Veranstaltungen aller Art können weder umgebucht noch rückerstattet / storniert werden. Hierfür ist der volle Kaufpreis zu entrichten, ausgenommen in den Fällen in denen der Beförderungsleistungen aufgrund von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Veranstalters nicht erbracht wird. Sind im Zuge von Pauschalreisen bei vom Veranstalter beauftragten Abwickler-Unternehmen, andere, für den Besteller schlechter stellende als oben genannte Stornobedingungen gültig, so fallen jene schlechter stellende Stornobedingungen auf die gesamten Leistungen genannter Pauschalreise. Der Veranstalter verpflichtet sich allerdings, den Besteller schriftlich oder elektronisch auf die veränderten Gegebenheiten hinzuweisen.

1.2.1 Rücktritt mit Stornogebühr bei Charterfahrten

Bei Bestellungen von Charterfahrten hat der Besteller die Möglichkeit, den Auftrag zu folgenden Bedingungen zu stornieren:

Zuzüglich zu den, dem Veranstalter im Zuge der Auftragserstellung bereits entstandenen Kosten, gelten folgende Stornosätze (berechnet vom  Bruttogesamtpreis ):

bis zum 21. Tage vor Fahrtantritt Stornofrei

vom 20. bis 15 Tage vor Fahrtantritt 30%

vom 14. bis 8 Tage vor Fahrtantritt 50%

von 7 bis 5 Tage vor Fahrtantritt 70%

von 4 bis 1 Tag vor Fahrtantritt 85%

am Tag des Fahrtantritts 100%

1.3. Rücktrittserklärung

Der Besteller kann jederzeit beim Veranstalter, bei dem er die Bestellung getätigt hat, seinen Rücktritt von der Bestellung schriftlich erklären. Nicht als schriftliche Erklärung gilt eine Rücktrittserklärung, die per Email übermittelt wird, es sei denn diese Erklärung ist elektronisch signiert und erfüllt die Anforderungen an sichere elektronische Signaturen gemäß Signaturgesetz. Ebenso nicht als schriftliche Erklärung gilt eine Rücktrittserklärung die per sms übermittelt wird.

Für die Berechnung der Stornogebühren nach Pkt. 3.1.2 ist das Datum des Einlangens der Erklärung bei der Kundendienststelle maßgeblich. Die Stornofrist wird vom Tag des Reiseantrittes zurückgerechnet, wobei der Fristenlauf durch Sonn- und Feiertage nicht unterbrochen wird.

1.4. No-show

No-show liegt vor, wenn der Besteller die Reise zum vorgesehenen Zeitpunkt nicht antritt.

In diesem Fall hat der Besteller den vereinbarten Preis dennoch in voller -Höhe zu bezahlen. Dies gilt auch, wenn der Besteller die Reise nicht antreten kann, weil er die für die Reise erforderlichen Unterlagen nicht vollständig vorlegt.

1.5. Zahlungsverzug

Der Fahrpreis ist nach Rechnungserhalt ohne Abzug prompt fällig. bei Zahlungsverzug des Bestellers ist das Unternehmen berechtigt, den Ersatz des tatsächlichen entstandenen Schadens oder Verzugszinsen in Höhe von 9,08%( Konsumenten: 4%) zu verrechnen. der Besteller verpflichtet sich im Falle des Verzugs, die dem Unternehmen entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen.